Wich­tiger Teil­erfolg für geplanten Asto Ecopark — nicht mehr Teil des Wasser­schutz­ge­bietes

Ein Kern­ar­gu­ment gegen das geplante Gautinger Gewer­be­ge­biet am Südrand des Gilchinger Gewer­be­ge­bietes ist wegge­fallen: die vorge­se­henen Gautinger Flächen werden nicht mehr zum Wasser­schutz­ge­biet gehören. Die zustän­dige Wasser­ge­win­nung Vier­seen­land gKU will das Wasser­schutz­ge­biet am Unter­brunner Holz einer­seits deut­lich ausweiten. Aber die für das Gautinger Gewer­be­ge­biet vorge­se­henen Flächen werden nicht mehr dazu­ge­hören. Das in dem Gebiet aus west­li­cher Rich­tung flie­ßende Grund­wasser kommt aus Rich­tung Flug­hafen Ober­pfaf­fen­hofen, was ausschließt hier ein Wasser­schutz­ge­biet auszu­weisen. Tatsäch­lich sind die in dem Gelände vorhan­denen Brunnen seit vielen Jahren still­ge­legt und spielen keine Rolle bei der Wasser­ge­win­nung. Wir haben auf diesen Umstand in unserem Fakten­check gegen die Behaup­tungen der Gilchinger Kritiker schon letztes Jahr aufmerksam gemacht. Erfreu­lich, dass das jetzt offi­ziell bestä­tigt wurde.

Artikel im Merkur vom 7. Februar 2019