Konstruktiv und fair – CSU und Grüne ringen um Gautings Zukunft

Da hatte Zukunft­Gauting einen Nerv getroffen – über 140 Besu­cher drängten sich in der Bar Rosso im Bosco zur Diskus­sion „Wie stehts um Gautings Zukunft?“ mit dem Vorsit­zenden der CSU Gauting, Max Platzer und dem Frak­ti­ons­spre­cher von Bündnis 90/Die Grünen, Dr. Matthias Ilg. Darunter auch als Zuhö­rerin die 1.Bürgermeisterin Dr. Brigitte Kössinger, Kämmerer Stefan Hagl und Geschäfts­leiter Dr. Michael Groth sowie etliche Gemein­de­räte.

Und das ohne bevor­ste­hende Wahlen oder ein großes „Aufreger-Thema“. Zu Beginn der 2.Halbzeit, der noch bis Früh­jahr 2026 laufenden kommu­nalen Wahl­pe­riode wurde – mode­riert durch die drei Vorstände von Zukunft­Gauting Dr. Andreas Albath, Markus Proksch und Tammo Körner ‑über 2 Stunden fast alle wich­tigen Themen für die Entwick­lung von Gauting konzen­triert beleuchtet, viele Fragen beant­wortet und die Besu­cher konnten wie verspro­chen mit Erkennt­nis­ge­winn nach Hause gehen.

Blick ins Publikum
„Der große Saal wäre besser gewesen – bis auf die Treppe drängten sich die Besu­cher im Bosco“

Max Platzer setzte gleich zu Beginn den Ton für eine sach­liche und wenig konfron­ta­tive Debatte als er auf die Eingangs­frage „Markus Söder hat im letzten Land­tags­wahl­kampf gesagt, ‚den Grünen fehlt das Bayern-Gen‘, wie blickt die CSU auf die Grünen in Gauting?“ jede Schärfe von vorn­herein abräumte, in dem er darauf hinwies, dass im Gemein­derat ein fairer Zusam­men­halt bestehe und ganz unab­hängig von der Partei­farbe sich alle bemühten Lösungen für die großen Heraus­for­de­rungen zu finden.

Das liebe Geld und Gautings Spiel­räume

Und da war man dann auch gleich mitten im Thema. Noch sicht­lich geprägt von den laufenden Haus­halts­be­ra­tungen waren sich beide einig, dass Gauting seine Einnah­me­si­tua­tion verbes­sern muss. An den Kosten wird wo immer möglich gespart, aber die Lösung sieht Platzer vor allem in der Auswei­sung der in der Planung befind­li­chen Gewer­be­ge­biete, um zu deut­lich höheren Gewer­be­steu­er­ein­nahmen zu kommen. Ilg wies daraufhin, dass dies in jedem Fall nicht kurz­fristig gelingen werde und die Grünen deshalb weitere Themen forcieren wollen – etwa die Einfüh­rung von Park­ge­bühren (Erwar­tung 200–300.000 € pro Jahr), gemein­de­ei­gene Werbe­ta­feln gegen Gebühren zu vermarkten oder auf gemein­de­ei­genen Flächen PV-Anlagen zu instal­lieren. Platzer sah diese Punkte zum Teil kritisch, ergänzte aber, dass derzeit die Einfüh­rung einer Zweit­woh­nungs­steuer geprüft werde. Klar wurde, dass es einfache Lösungen nicht gibt. Ilg wurde konkret und sagte, dass kurz­fristig nach­hal­tige Einnah­me­ver­bes­se­rungen von 1 Mio. € jähr­lich notwendig sind.

Gewer­be­ge­biete – wie wird es denn da weiter gehen?

Warum geht es dabei so langsam voran, obwohl doch die 2014 gewählte Bürger­meis­terin Brigitte Kössinger dies von Anfang an zu einem großen Schwer­punkt gemacht habe?“ war die Ausgangs­frage, der Platzer gleich ener­gisch wider­sprach und den Hand­wer­kerhof als wich­tigen Erfolg bezeich­nete, weil hier nicht nur orts­an­säs­sige Betriebe eine gute Entwick­lungs­mög­lich­keit gefunden haben, sondern auch weitere Firmen als Mieter und Gewer­be­steu­er­zahler ansässig werden können. Ilg betonte, dass die Grünen ihren grund­sätz­li­chen Wider­stand gegen die beiden weiteren neuen Gewer­be­ge­biete aufge­geben haben, insbe­son­dere nachdem der Ecopark am Unter­brunner Holz nun in verklei­nerter Form angren­zend an den Flug­hafen Ober­pfaf­fenhof geplant werde. Dennoch würde er empfehlen, nicht zu viel parallel zu verfolgen, sondern sich auf nur ein Projekt zu konzen­trieren. Und natür­lich bleibe es dabei, dass viele Mitglieder der Grünen beim Flächen­ver­brauch sehr kritisch seien.

Markus Proksch, Dr. Andreas Albath, Max Platzer, Dr. Matthias Ilg und Tammo Körner
Markus Proksch, Dr. Andreas Albath, Max Platzer, Dr. Matthias Ilg und Tammo Körner

Und was ist mit der Grund­steuer?

Aus dem Publikum kam die besorgte Frage, ob denn etwa auch eine Erhö­hung der Grund­steuer erwogen werde, Minis­ter­prä­si­dent Söder habe doch zuge­sagt, dass hier keine Belas­tung kommen werde. Hier vermieden beide eine eindeu­tige Aussage, machten aber deut­lich, dass ange­sichts der Haus­halts­lage Gautings die Höhe der Grund­steuer natür­lich geprüft werde, wenn 2025 ohnehin die Grund­steuer neu fest­ge­setzt werden müsse und es hier seit langem keine Anpas­sungen mehr gegeben habe. Und Platzer ließ auch hier keinen Zweifel, dass diese Frage nicht in die Entschei­dungs­kom­pe­tenz der Staats­re­gie­rung liege, sondern Teil der kommu­nalen Selbst­ver­wal­tung sei. Man merkte beiden deut­lich an, dass sie als Kommu­nal­po­li­tiker wenig erfreut darüber sind, dass Bund und Land ständig den Gemeinden neue Aufgaben aufhalsen, ohne für eine vernünf­tige Finan­zie­rung zu sorgen.

Gautings „Prunk­stücke“ – Bosco und Freibad

Einig­keit besteht zwischen CSU und Grünen, dass sie beide Einrich­tungen erhalten wollen. Aber dies ist kein Frei­brief für die Verant­wort­li­chen, keine Ände­rungen vornehmen zu müssen. Ilg sagte deut­lich „Die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben muss kleiner werden“. Platzer wies auf konkrete Ansatz­punkte hin – akti­vere Maßnahmen zum Karten­ver­kauf, Öffnungs­zeiten in wenig genutzten Rand­zeiten redu­zieren, Eintritts­preise über­prüfen. Aus dem Publikum kam im Hinblick auf notwen­dige Inves­ti­tionen zur Sanie­rung des Frei­bades der Hinweis auf die Möglich­keit, dass 90 % der Kosten durch den Frei­staat über­nommen werden. Platzer erläu­terte, dass eine Prüfung ergeben habe, dass für das Gautinger Bad nur 40 % möglich sei. Ilg beklagte, dass die ohnehin in vielen Berei­chen sehr kompli­zierten und manchmal auch wider­sprüch­li­chen Förde­rungen immer erst nach­träg­lich erfolgen. In der Konse­quenz müsse die Gemeinde Maßnahmen immer vorfi­nan­zieren, was bei Gemeinden mit hohem Gewer­be­steu­er­auf­kommen einfach, aber für Gauting eine große Hürde sei.

Dauer­brenn­punkt Kinder­be­treuung

Wenig über­ra­schend kamen gleich mehrere Fragen aus dem Publikum im Hinblick auf die Nöte Betreu­ungs­mög­lich­keiten für Kinder zu finden. Platzer und Ilg betonten, dass die Gemeinde das maxi­male tue, was in ihrer Macht stehe. Aktuell muss ein Ersatz­neubau für die Container an der Post­wiese geschaffen werden. Platzer wies auch darauf hin, dass Gauting halt weit von der Finanz­kraft einer Gemeinde wie Gräfel­fing entfernt ist, die leicht die Zahlung der Groß­raum­zu­lage leisten könne. Schlüs­sel­thema sei hier die Schaf­fung bezahl­baren Wohn­raums.

Bezahl­bare Wohnungen auf dem Patchway Anger

Damit kam das Thema Bebauung des ehem. AOA-Areal zur Diskus­sion. Vor 10 Jahren hat AOA seinen Standort nach Gilching verla­gert, bezahl­barer Wohn­raum ist seit Jahren ein Thema, ob und wann der denn nun endlich komme. Platzer war zuver­sicht­lich, dass im ersten Halb­jahr 2025 die Bebau­ungs­pläne auf dem Tisch lägen. „4 Eigen­tümer, großes Areal, poli­ti­sche Diskus­sionen, das geht nicht über Nacht, aber langsam sehen wir die Ziel­ge­rade.“ Ilg räumte ein, dass Diskus­sionen nach der Kommu­nal­wahl 2020 sicher auch zur Verzö­ge­rung beigetragen habe. Aber nun hoffe er auch, dass das Projekt mit den von den Grünen erreichten Verän­de­rungen als „sozial-ökolo­gi­sche Muster­sied­lung“ (Ener­gie­kon­zept, Quar­tiers­ma­nage­ment für gutes Mitein­ander der Bewohner und Mobi­li­täts­kon­zept) reali­siert werden könne. Wie denn das nun mit den Stell­plätzen sei, wurde aus dem Publikum gefragt. Größte Sorge der Anwohner ist, dass die redu­zierte Anzahl von Stell­plätzen zu erheb­li­chem und unzu­mut­baren Park­druck führen werde. Platzer gab zu, dass dies ein „Blick in die Glas­kugel“ sei, er aber opti­mis­tisch sei. Ilg warb für das Konzept mit dem Hinweis, dass eine klei­nere Tief­ga­rage natür­lich auch weniger Baukosten bedeute, was wichtig für das Ziel ‚bezahl­baren Wohn­raums‘ sei und aufgrund der Nähe zum Bahnhof auch von weniger PKW/Wohnung auszu­gehen sei. Für den Fall, dass dies nicht ausreiche, werde man über Anwoh­ner­park­zonen in den umlie­genden Straßen nach­denken.

Bebauung Würm Areal in Stock­dorf

Um bezahl­bare Wohnungen geht es u.a. auch bei der geplanten Bebauung des Geländes beid­seitig der Würm sobald Stanz­Schmid seinen dort nicht mehr entwick­lungs­fä­higen Standort verla­gert. Eine Stock­dorfer Bürgerin arti­ku­lierte ihre große Besorgnis im Hinblick auf eine zu massive Bebauung. Sowohl Platzer wie Ilg waren verhalten zuver­sicht­lich, dass mit dem Eigen­tümer ein vernünf­tiger Kompro­miss gefunden werden könne, der auch auf Einwände aus der Bevöl­ke­rung eingehe. Dabei stellte Ilg nüch­tern fest „Nicht alle wird man glück­lich machen können“. Aber eine Eska­la­tion wie seiner­zeit um die Bebauung des Areals des heutigen KARLs werde hoffent­lich vermieden. Auf die Grund­satz­frage „Ausdeh­nung oder Verdich­tung“ sagten erwar­tungs­gemäß beide, dass der einzige Weg eine höhere Bebauung im Orts­kern sei, da niemand eine Ausdeh­nung des Ortes für Wohn­be­bauung wolle. Es komme dann halt immer auf eine Abwä­gung im Einzel­fall an, was verträg­lich ist unter Berück­sich­ti­gung des Baurechts von Eigen­tü­mern.

Und wird es dann auch wieder mehr als 10 Jahren wie beim AOA dauern? „Schneller als die 2.Stammstrecke wird es gewiss gehen“ versuchte Ilg humor­voll einzu­ordnen, was sich aktuell noch nicht konkret beant­worten lässt.

Feuer­wehr­haus – bestehen Risiken für den Brand­schutz?

Bekannt­lich braucht Gauting Ersatz für das Feuer­wehr­haus, dass in vielen Punkten nicht mehr den Vorgaben entspricht. Eine Pflicht­auf­gabe der Gemeinde und große Inves­ti­tion (ca. 16 Mio. €). Platzer äußerte sich opti­mis­tisch, dass durch Veräu­ße­rungen von gemein­de­ei­genen Grund­stü­cken dies zu stemmen sei, in keinem Fall sei die Einsatz­fä­hig­keit der enga­gierten Frei­wil­ligen Feuer­wehr und der Brand­schutz für die Bürger gefährdet. Dem schloss sich Ilg mit dem Hinweis an, dass es ja vor allem um Defi­zite im Bereich der Arbeits­si­cher­heit handele, was die Wich­tig­keit des Neubaus aber natür­lich nicht rela­ti­vieren solle.

Ein Plädoyer für den GSC – Gautings größten Verein

Oliver Stoll­bert, Verant­wort­li­cher für die Fußball-Abtei­lung im GSC, machte mit einem State­ment auf die Nöte der Fußballer – 400 Aktive, der größte Teil Kinder und Jugend­liche – aufmerksam. Zu wenig Trai­nings­mög­lich­keiten, die auch noch mit dem Base­ball zu teilen sind – hier seien nach­hal­tige Verbes­se­rungen erfor­der­lich. Große Hoff­nungen auf rasche Lösungen wollten weder Platzer noch Ilg machen – da waren wieder die Haus­halts­nöte greifbar.

Geothermie – wann kommt sie nun?

Lebendig wurde es bei dem Thema, viele Fragen aus dem Publikum machen deut­lich, wie stark die Gautinger dieses Thema inter­es­siert. Die Firma Silenos, die die Bohrungen und Erschlie­ßung reali­siere, sei laut Platzer weiter zuver­sicht­lich, bis zur Heiz­pe­riode 25/26 ab Bohr­loch liefer­fähig zu sein. Die Vorbe­rei­tungen der Anbin­dung, die unter Feder­füh­rung einer Toch­ter­ge­sell­schaft der Stadt­werke Schwä­bisch-Hall gemeinsam mit der Gemeinde erfolge, sei parallel am Laufen, zunächst für Hand­wer­kerhof, Askle­pios und den Patchway Anger. Wann, wo und wie lange es dann für weitere Gebiete dauere hänge von Nach­frage, Kosten aber auch verfüg­baren Ressourcen für die Verle­gungs­ar­beiten ab. Auch Ilg betonte die Wich­tig­keit der Geothermie als Teil einer kommu­nalen Wärme­pla­nung, räumte aber ein, dass dem Bürger derzeit noch keine verläss­liche Orien­tie­rung hinsicht­lich der Zeit­pla­nung gegeben werden könne.

„Was ist der Maßstab für den Erfolg der weiteren Gemein­de­rats-Arbeit, wenn es 2026 zur Neuwahl geht“?

Auf diese Schluss­frage von Tammo Körner gab es recht unter­schied­liche Aussagen:

Matthias Ilg: „Wir können vermit­teln, dass Tätig­keit im Gemein­derat Spaß macht und viele Bürger sich bereit erklären, für ihn zu kandi­dieren. Und ich wünsche mir, dass es mehr Dinge gibt, die den Alltag leichter machen. Den Ausbau unserer Radwege viel­leicht!“

Max Platzer: „Ich hoffe, dass wir deut­lich weiter sind, die Gemein­de­fi­nanzen auf solide Basis zu stellen. Und ein funk­tio­nie­rendes sozial-ökolo­gi­sches Quar­tier am Patchway Anger.“

Fazit

In einer gesell­schaft­lich aufge­heizten Zeit, in der auf der Bundes­ebene die poli­ti­sche Diskus­sion zuneh­mend von Aggres­si­vität geprägt wird und radi­kale Posi­tionen und Grup­pie­rungen viel Aufmerk­sam­keit erlangen, ist es wohl­tuend, dass die Gautinger Spit­zen­ver­treter von zwei Parteien wie der CSU und den Grünen, die oft konträr zuein­ander stehen, fair im Ton, mit Respekt gegen­über dem anderen und sach­lich in der Argu­men­ta­tion und Diskus­sion bleiben. Auch wenn sie unter­schied­liche Posi­tionen haben und in der Sache unter­schied­liche Wege bestreiten wollen.

Die Heraus­for­de­rungen in Gauting sind lange bekannt, aber an dem Abend prägnant und aktuell heraus­ge­ar­beitet worden. Worauf kommt es an bis zum Ende der Wahl­pe­riode in gut 2 Jahren:

  • 1 Mio. € Einnah­me­ver­bes­se­rungen im Verwal­tungs­haus­halt in kurzer Zeit ist ein anspruchs­volles Ziel und wird auch unpo­pu­läre Entschei­dungen verlangen. Schaffen die unter­schied­li­chen Grup­pie­rungen – vor allem CSU und Grüne, die zusammen ja auf eine deut­liche Mehr­heit im Gemein­derat kommen – hierbei einen Konsens?
  • Das Schlüs­sel­pro­jekt für bezahl­bares Wohnen in Gauting – die Bebauung des Patchway Anger – muss jetzt gelingen. Hoffent­lich ist der Weg „auf der Ziel­ge­rade“ nicht zu lang!
  • Bei den beiden geplanten Gewer­be­ge­bieten ist es ermu­ti­gend, dass es keine ideo­lo­gi­schen Grund­satz­kämpfe zwischen CSU und Grünen mehr gibt. Jetzt muss es gelingen dies in prak­ti­sche Politik umzu­setzen und in den nächsten 2 Jahren verbind­li­ches Baurecht zu schaffen.
  • Ermu­ti­gend ist, dass bei der Bebauung des Würm-Areals in Stock­dorf niemand einen eska­lie­renden Konflikt will und ein Kompro­miss gesucht wird, der bald verläss­liche Klar­heit in einem Bebau­ungs­plan schafft.
  • „Verdich­tung geht vor Ausdeh­nung im Wohnungsbau“ – abstrakt ist man sich schnell einig, aber immer wenn es konkret wird, wird es auch mühsam. „Gegen Wohnungsnot hilft nur bauen“, nach diesem Leit­motiv sollten gute Abwä­gungen auch möglich sein.

Wir konnten nicht alle Themen disku­tieren, etwa die Entwick­lung der Wind­kraft, die Frage der Mobi­lität und der Balance zwischen Auto- und Fahr­rad­ver­kehr in einem hüge­ligen Ort wie Gauting oder die städ­te­bau­liche Entwick­lung rund um den Bahnhof oder entlang der Bahn­hofstrasse. Viel­leicht in abseh­barer Zeit Gele­gen­heit zur Fort­set­zung.

Bericht­erstat­tung in den Medien – zur Rolle der SZ

Die Veran­stal­tung hat in den klas­si­schen Medien genauso wie in der 82131G­au­ting-Gruppe auf Face­book viel Aufmerk­sam­keit erlangt. Wir doku­men­tieren diese Bericht­erstat­tung insbe­son­dere für Leser der Süddeut­schen Zeitung. Leider berichtet die SZ in ihrem Lokal­teil nur noch höchst selten über kommu­nal­po­li­ti­sche Fragen. So ist sie unserer Einla­dung zu der Veran­stal­tung auch nicht gefolgt. Wir bedauern es, dass die SZ nur so geringe Beach­tung der untersten Ebene demo­kra­ti­scher Willens­bil­dung gibt, obwohl es hier oft um Themen von großer prak­ti­scher Bedeu­tung für die Bürger geht. Gerade in einer Zeit, in der die Demo­kratie so stark bedroht ist, wie viel­leicht noch nie seit 1949, finden wir diese redak­tio­nelle Ausrich­tung der SZ bedau­er­lich.

www.merkur.de/lokales/starnberg/gauting-ort69895/gauting-gruene-und-csu-diskutieren-die-lage-der-gemeinde-92819739.html

www.unser-wuermtal.de/nachrichten/artikel/csu-und-gruene-diskutierten-im-gautinger-bosco.html

Ausschnitt aus einem Bericht im Merkur